Die ketogene Ernährung – manchmal auch als Keto-Diät oder ketonische Diät bezeichnet – gehört zu den bekanntesten Low-Carb-Ernährungsformen. Das Grundprinzip dieses Ernährungstrends ist einfach: Der Anteil an Kohlenhydraten wird stark reduziert, während Fett den größten Teil der täglichen Energie liefert.
Normalerweise nutzt der Körper Zucker aus Kohlenhydraten als wichtigste Energiequelle. Werden diese jedoch stark eingeschränkt, stellt sich der Stoffwechsel um. Der Körper beginnt, Fett in sogenannte Ketonkörper umzuwandeln und daraus Energie zu gewinnen – ein Zustand, den Mediziner:innen „Ketose“ nennen.
Im Unterschied zu vielen klassischen Low-Carb-Ernährungsweisen ist die Keto-Ernährung strenger: Bei einem moderaten Low-Carb-Ansatz sind noch relativ viele Kohlenhydrate erlaubt, wohingegen die ketogene Ernährung diese auf ein Minimum reduziert.
Kohlenhydrate und ketogene Ernährung
Im Alltag bedeutet die ketogene Ernährung vor allem eine deutliche Reduktion von Kohlenhydraten. Brot, Pasta, Reis, Zucker oder stark verarbeitete Snacks erscheinen dadurch viel seltener auf dem Speiseplan. Viele Konzepte orientieren sich an einer täglichen Menge von etwa 20 bis 50 g Kohlenhydraten.
Damit diese Ernährungsumstellung gelingt, planen viele Menschen ihre Mahlzeiten bewusst und achten stärker auf die Zusammensetzung ihrer Lebensmittel.